Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V.

Diabetikergesprächskreis
Bielefeld e.V.
Direkt zum Seiteninhalt
Der Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V. wünscht Allen eine schöne Sommerzeit mit guter Gesundheit.
Aktuelle Neuigkeiten:
Die Wassergymnastik mit Physiotherapeuthen für Diabetiker im VitaSol findet wieder jede Woche, am Dienstag von 12:30 bis 14:30 Uhr, statt.

Die Selbsthilfegruppen Treffpunkt Diabetiker Bad Salzuflen und Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V. starten ab Mittwoch, 06.04.2022, (18:00Uhr bis 20:00Uhr) mit einer virtuellen Gruppe für "Diabetiker mit Insulinpumpe". Sollte Sie dieses Thema interessieren melden Sie sich bitte bei Hildegard Knipping 05222 – 2390091 oder Harald Bollhöfener 0521 – 9867825, oder gerne per E-Mail unter verein@diabetiker-bielefeld.de, dort erhalten sie weitere Informationen.

Im März konnte die Jahreshauptversammlung 2022, auf Grund der Corona-Pandemie und der sich daraus ergebenen Einschränkungen, wieder nur virtuell durchgeführt werden. Der Kassenwart und der komplette Vorstand wurden mit je 98,15% der Rückmeldungen entlastet.



Herzlich Willkommen beim Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V.!
Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit") ist heute zu einer Volkskrankheit geworden:
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Anzahl der Menschen mit Diabetes stetig steigen. In Deutschland sind aktuell mehr als 10 % der Bevölkerung von Diabetes betroffen.
Im Gegensatz zum Typ 1-Diabetes, der durch eine Autoimmunreaktion des Körpers entsteht, spielen beim Typ II-Diabetes viele Risikofaktoren eine große Rolle. Zum Einen ist der Typ 2-Diabetes zum großen Teil erblich bedingt, zum anderen begünstigt aber die "moderne" Lebensart dessen Entstehung: Wenig Bewegung gepaart mit einer ungesunden Ernährung führt nicht selten zur Entstehung eines Typ 2-Diabetes.
Daneben gibt es noch weitere, eher seltene oder speziellere Formen, die unter den Diabetes-Typen 3 und 4 zusammengefasst werden.
Die Folgen bei den Diabetes-Arten sind gleich: Hoher Blutzucker schädigt die Gefäße und wirkt sich ebenso auch auf den Allgemeinzustand des Körpers und der Psyche aus. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Harndrang sind dessen Folgen.

Typ-1-Diabetes ist nach heutigem Stand der Forschung nicht heilbar. Die betroffenen Menschen sind ihr Leben lang auf syntetisches Insulin angewiesen.

Typ-2-Diabetes ist im Gegensatz zum Typ I-Diabetes durch eiserne Disziplin bei der Therapie "heilbar". Mit viel Bewegung, einer geeigneten Diät sowie einer insgesamt gesünderen Lebensweise.

Typ-3-Diabetes Unter dieser Bezeichnung werden Diabetes-Formen mit unterschiedlichen Ursachen zusammengefasst, etwa eine Entzündung oder Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Ebenso können eine Operation, eine Infektion, ein Tumor oder ein Gendefekt Gründe für eine Diabetes-Erkrankung sein, die nicht Diabetes Typ 1 und 2 zugeordnet werden kann.
Hierzu zählen auch Diabetes-Arten wie MODY (Maturity Onset Diabetes of the Young), die verhältnismäßig selten auftreten.
Sie beruhen in der Regel auf einem genetischen Defekt, einer anderen Erkrankung oder auf den Nebenwirkungen von Medikamenten.

Typ-4-Diabetes Hierunter verstehr man den Gestations- oder Schwangerschaftsdiabetes. Rund 22.000 Frauen erkrankten laut einer Erhebung der Deutschen Diabetes-Hilfe aus dem Jahr 2018 an Typ-4-Diabetes. Er bildet sich nach Ende der Schwangerschaft
in aller Regel zurück.
Ein unerkannter Typ-4-Diabetes stellt allerdings ein Risiko für die Gesundheit von Mutter und Kind dar. Besteht der Verdacht, dass die Mutter darunter leidet, sollte dies ein Arzt überprüfen und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten anbiet.

In schweren Fällen kann der Diabetes zu Schäden an den Augen, Nieren sowie zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Eine disziplinierte Therapieführung sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können diese jedoch wirksam vorbeugen.

Bei uns erhalten Betroffene und Interessierte Anschluss und Unterstützung von und zu "Leidensgenossen". In unserem Verein sind sowohl Betroffene als auch Angehörige, teilweise mit sehr vielen Jahren Erfahrung.
Wir pflegen einen allgemeinen Austausch, teilen unsere Sorgen und Nöte den Diabetes betreffend und geben ebenso auch aktuelle Informationen (Stand der Forschung, Hilfsmittel, technische Geräte, etc.) zum Thema Diabetes mellitus weiter.

Wir stehen zwischen dem Patienten und dem Facharzt (Hausarzt, Diabetologe). Mit unserer Unterstützung hat der Betroffene die Möglichkeit, eigenverantwortlicher mit seinem Diabetes umzugehen. Im Gegensatz zum Facharzt bieten wir Hilfe aus 1. Hand - denn wir sind "Leidensgenossen".

Mit der Hilfe zur Selbsthilfe schließen wir die Lücke zwischen dem Facharzt und dem Patienten.

Wir laden alle Menschen mit Diabetes mellitus und an Diabetes mellitus Interessierte ganz herzlich zu unseren Veranstaltungen und Gruppentreffen ein!


Zurück zum Seiteninhalt